2005 im TuRa Heim...

… und unser TuRa SCHACH bereitete sich auch im 10. Jahr, einmal mehr auf die kommende Saison vor. Dies geschah an 2 Orten. Zum Einem wurde im TuRa Heim ein neues Team aufgestellt und zum Anderem machten sich die Jugendlichen Gedanken, wie sie ein 2. TuRa Team besetzen könnten um weiter Spielerfahrung zu sammeln. Was jedoch irgendwie vergessen wurde, war die Abstimmung miteinander. Vielmehr fanden sich im ersten Team Spieler wieder die gern in der Zweiten gespielt hätten. So kam es dann doch zu einer Zusammenkunft und die jungen Spieler wiesen nochmals darauf hin, dass sie gern zusammen mit anderen in der Zweiten spielen würden. Da dies alles noch weit vor der Spielzeit abgeklärt schien, machte sich die Jugendabteilung auf, auch für die Teams in den Jugendligen und der Frauen- Landesliga die Kader zu planen. Dies geschah wie 2003 und 2004 in Bayern bei unserer Trainingsreise. Nach unserer Rückkehr aus Bindlach hatte ich dann eine Begegnung (August 2005) die unseren weiteren Weg bei TuRa entscheidend beeinflussen würde…. Edwin Huber stellte mir Alexander vor. „Da ist Einer aus der Ukraine gerade in Deutschland angekommen und der hat etwas Ahnung vom Schach spielen“… Edwin war zu der Zeit in meiner Seniorengruppe des DRK und ich bat ihn, den guten Mann mal mitzubringen, was er dann auch tat. Alex war gerade paar Tage in Deutschland, wohnte mit Frau und Sohn noch in HH- Langenhorn und ging da auch zum Schach. Naja, und dann erzählte er mir in einem etwas eigenwilligen Deutsch von seinem bisherigen Schachleben und für mich war klar, dass ich ihn für TuRa gewinnen möchte als Trainer. So bot ich ihm das Jugendtraining bei TuRa und die Mitarbeit bei WABFIS an. Beides nahm er sehr gern an und es entwickelte sich zudem eine schöne Freundschaft.

Im September 2005 gab es einige ungläubige Blicke auf die Aufstellungen der Teams TuRa I und II. Entgegen der Absprachen wurden Spieler in beiden Teams aufgestellt. Lapidar wurde erklärt, dass die Erste Vorrang habe, egal ob man da spielen wolle oder nicht.

Leider ging das nicht ganz so und so wurde die Erste Mannschaft noch vor der 1. Runde zurückgezogen. Mit Einher ging der Austritt weiterer Spieler und TuRa hatte nun neben einer Zweiten nur noch 4 Erwachsene, einen IM- Trainer und ca 80 Jugendliche.

Eine Runde vor dem Saisonende hatte es unsere Zweite geschafft Platz 2 zu erobern, bei einem Spiel und 6 Brettpunkten Rückstand auf Segeberg.

 

Bezirksklasse




1

Segeberg 2

7

37½ : 18½

12 - 2

2

Harksheide 2

6

31½ : 16½

10 - 2

3

Norderstedt 4

6

30½ : 17½

8 - 4

4

Ahrensburg 2

6

28½ : 19½

8 - 4

5

Barsbüttel 2

6

24½ : 23½

8 - 4

6

Kaltenkirchen 3

7

21 : 35

3 - 11

7

Mölln 2

6

13½ : 34½

1 - 11

8

Geesthacht 2

6

13 : 35

0 - 12

 

Das letzte Match fand am 7. Mai 2006 statt und TuRa II schaffte etwas ganz Sensationelles:

 

Harksheide 2

 

7 : 1

Barsbüttel 2

 

Der Karapetian, Jerischee

1686

1 : 0

Butzkies, Jan-Niklas

1592

Wolf, Florian

1627

0 : 1

Bockhof, Wilfried

1566

Woldmann, Ole

1521

1 : 0

Vogt, Manfred

1566

Schümann, Knut


1 : 0

Haufschild, Gerhard

1494

Schwarzat, Julian

1537

1 : 0

Stoll, Andreas

1475

Schabel, Eberhard

1807

1 : 0

Bremer, Dr. Hans-Otto

1389

Woldmann, Anna

1453

1 : 0

Pfeiffer, Klaus

1431

Lengler, Ole

1263

1 : 0

Griem, Markus

1324

 

Mit gleicher Punktzahl, aber einem Brettpunkt mehr gewannen wir die Bezirksklasse und kehrten nach 6 Jahren wieder in die Bezirksliga zurück. Den wichtigen Punkt zur Vermeidung des Stichkampfes eroberte ich. So war auch für mich die Spielzeit gerettet. Erst innerhalb TuRa´s eine neue Basis geschaffen und dann dem Team geholfen endlich wieder aufzusteigen, was die Jahre vorher nicht gelang und dies mit dem jüngsten Team der Liga!

Abgerundet wurde die Spielzeit mit dem Aufstieg unserer ersten Jugend in die Landesliga, den ersten Landestiteln bei der LJEM und einem weiteren Boom an Schachkindern innerhalb der Schachkurse (512 Kinder und Jugendliche)

Von nun ab ging es mit TuRa Harksheide SCHACH stetig Berg auf. In Ruhe und ohne inneren Querelen stand TuRa vor einer neuen Zeitrechnung seit Gründung 1996.