Deutsche Meisterinnen 2015


Medienecho auf unseren Erfolg bei der DVM U 20w und U 14

Regional- TV "NOA4"




Heimatspielgel vom 06,01,2016

TuRas Deutsche Meisterinnen:

Jasmin Zimmermann, Emily Rosmait, Luise Diederichs und Annika Polert


Norderstedt (meg) Die weibliche U20 von TuRa Harksheide ist neuer Deutscher Vereinsjugendmeister im Schach. In Osnabrück gewann das Team um Annika Polert, Jasmin Zimmermann, Luise Diederichs und Emily Rosmait ungeschlagen mit fünf Siegen und zwei Unentschieden den Titel vor dem Chemnitzer SC Aufbau 95.
Nach dem abschließenden 2,5 zu 1,5 in der 7. Runde gegen den SV Stuttgart Wolfsbusch kannte die Freude bei Team und Trainer Wolfgang Krüger keine Grenzen mehr. Abteilungsleiter und Cheftrainer Eberhard Schabel verfolgte das Geschehen aus dem fernen Magdeburg. Dort betreute er zeitgleich die U10 von TuRa bei deren Deutscher Meisterschaft (Platz 54): „Den Titelgewinn unserer weiblichen U 20 konnte man erhoffen. Die Ergebnisse sind Lohn für eine kontinuierliche Arbeit bei TuRa Harksheide. Natürlich könnten wir noch viel mehr machen, wenn wir einige Sponsoren hätten. Wahrscheinlich aber wird der Titelgewinn hier nicht so wahrgenommen“, ärgert sich Schabel ein wenig. Gefreut hat er sich hingegen über die überraschende Deutsche Vizemeisterschaft seiner U14, die in Verden an der Aller ein ganz starkes Turnier spielte und hinter der SG Aufbau Elbe Magdeburg Zweiter wurde: „Dieser zweite Platz unserer U14 ist eine kleine Sensation“, hatte selbst Schabel nicht mit diesem Erfolg von Daniel Kopylov, Artur Oganessjan, Inken Köhler und Thiemo Bahde gerechnet.
Im neuen Jahr geht es nun für die verschiedenen Ligamannschaften wieder um wichtige Punkte. Die Frauen können dabei in der 2. Bundesliga sogar noch ganz oben angreifen. Eberhard Schabel hat seinen Deutschen Meisterinnen aber versprochen, dass sie in Norderstedt noch eine richtig schöne Feier bekommen werden.

Norderstedter Zeitung vom 02.01.201602.01.20vom 02.01.2016

TuRa Harksheide U20-Frauen sind Deutscher Meister im Schach

Da ist das Ding! Die U20-Damen des TuRa Harksheide haben bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften in Osnabrück den Titel geholt

Was Luise Diederichs, Annika Polert, Emily Rosmait und Jasmin Zimmermann im Ibis-Hotels boten, verdient das Prädikat meisterlich.

Norderstedt.  Die Schachabteilung des TuRa Harksheide hat neue Deutsche Meister in ihren Reihen. Nach den Vereinstitelkämpfen (DVM), mit denen traditionell die Wettkampf-Saison endet, gab es in Osnabrück strahlende Gesichter bei den Norderstedter U20-Frauen. Was Luise Diederichs, Annika Polert, Emily Rosmait und Jasmin Zimmermann im Ibis-Hotels boten, verdient das Prädikat meisterlich. Als Ranglistenerste ließen die Harksheiderinnen keinen Zweifel daran aufkommen, dass ihre Favoritenrolle verdient war. Als einzigem von zwölf Teams gelang es den von SHSV-Kadertrainer Wolfgang Krüger betreuten TuRanerinnen, in allen sieben Runden ungeschlagen zu bleiben.

Doch einen "Selbstgänger" angesichts der Papierform wollte Annika Polert, mit 19 Jahren am Brett zweitälteste TuRa-Spielerin, in dem Triumph nicht sehen. "Auch wenn man an Position eins gesetzt ist, sind doch sieben Partien an vier Tagen ziemlich hart", sagte die Handballerin, die nach der Jugendzeit beim HT Norderstedt nun für die Oberligafrauen des SC Alstertal-Langenhorn spielt. "Im Schach kann ein einziger Zug alles verändern."

Wie zur Bestätigung mussten sich die Harksheiderinnen in den Runden zwei und vier mit aller Kraft gegen die Karlsruher Schachfreunde und den SC Bechhofen stemmen, um jeweils ein 2:2 einzufahren. Zu dem Zeitpunkt bedeutete dies nur Platz zwei hinter dem noch verlustpunktfreien Chemnitz.

"Da musste in Runde fünf das direkte Duell entscheiden, ob wir weiter vom Titel träumen durften", sagte Abteilungsleiter Eberhard Schabel, der zeitgleich die U10 des TuRa in Magdeburg betreut hatte (Platz 54 mit zwei Teampunkten), es aber noch zur Siegerehrung nach Osnabrück schaffte. "Es war dann wie bei manch anderer DVM: Wenn es darauf ankommt, geben unsere Spielerinnen alles."

Mit der Konsequenz eines 3:1-Siegs, dem die TuRanerinnen ein 3,5:0,5 über den SK Freiburg Zähringen und als Meisterstück ein 2,5:1,5 über den SV Stuttgart-Wolfbusch folgen ließen. Ein Triumph der Mannschaft, wie Annika Polert betont: "Es gibt zwar Partien, in denen ich mit mir zufrieden war, aber es ging immer um Punkte für die Mannschaft. Dafür hat Wolfgang Krüger viel Zeit investiert, um uns auf die Gegner vorzubereiten."

Etwas, das auch Daniel Kopylov, Artur Oganessjan, Thiemo Bahde und Inken Köhler von sich sagen können. Das U14-Quartett des TuRa Harksheide fuhr zeitgleich mit den U20-Ladys durch vier Siege, zwei Remis und eine Niederlage in Verden/Aller die Vizemeisterschaft ein und musste sich nur hinter der SG Aufbau Elbe Magdeburg (sieben Siege) einreihen. ust